Hören Sie auf, auf den Freiraum im Autoklav zu warten – es gibt eine bessere Methode zur Aushärtung. Seien wir ehrlich: Auf einen freien Platz im Autoklav zu warten, ist ein Albtraum. Das ist ein echter Produktionsstopp. Das Flugzeug steht bereit zum Einsatz – doch es kann nicht fliegen, weil der Autoklav voll ist. Das ist frustrierend, zeitaufwändig und stellt außerdem eine Verschwendung von Platz dar. Deshalb haben wir angefangen, die Wärme direkt auf die Flugzeughülle zu übertragen, indem wir Hochleistungs-Infrarotlampen verwenden. Anstatt das gesamte Flugzeug in einen riesigen Ofen zu stecken, konzentrieren wir uns nur auf die Farbe und das Untergrundmaterial. So wird die Arbeit viel einfacher erledigt. Wie es funktioniert Wir verwenden Kurzwellen-Infrarotstrahler, denn diese sind effektiver. Im Gegensatz zu Konvektionsmethoden, bei denen einfach nur heißer Luftstrom verwendet wird, dringen diese Lampen direkt in die Beschichtung ein. Die Strahlung trifft genau dort auf die Kunststoffe, wo sie benötigt wird – dadurch steigt die Temperatur fast sofort auf den kritischen Punkt an. Die Farbe härtet somit sofort aus. Es ist schnell – wirklich sehr schnell. Kontrolle unter Bewahrung Man kann die Oberfläche nicht einfach mit Wärme überschütten und darauf hoffen, dass alles gut geht. Sonst verbrennt das Material oder die Aushärtung bleibt ungleichmäßig. Um das zu verhindern, verwenden wir gezielte Heizsysteme. Wir kombinieren diese Lampen mit Pyrometer, die wie eine Art „Überwachungsgerät“ fungieren. Wenn die Oberfläche zu heiß wird, reduziert das System automatisch die Leistung. Es handelt sich dabei um einen geschlossenen Kreislauf – man muss sich keine Sorgen mehr machen. Die Herausforderungen Die schwierige Stelle sind gekrümmte Oberflächen, wie zum Beispiel die Vorderkante eines Flügels. Man kann dort keine Lampe einfach in der Hand halten. Man braucht einen Roboterarm oder eine andere Vorrichtung, um die Entfernung stets konstant zu halten. Wenn man zu nahe kommt, entstehen heiße Punkte. Wenn man zu weit entfernt ist, muss man wieder warten. Was das für Ihre Werkstatt bedeutet Der größte Vorteil ist die Zeitersparnis. Der Aushärtungsprozess wird von Stunden auf Minuten verkürzt. Keine Wartezeiten mehr. Keine Fragen mehr nach „Wer kommt als Nächstes an die Reihe?“ Diese Systeme können direkt in Ihre bestehende Werkstattanlage eingebunden werden. Allerdings benötigen Sie ein leistungsstarkes Stromnetz, um die Belastung bewältigen zu können. Im Grunde ersetzen diese Systeme die alte Methode des Wartens durch etwas, das tatsächlich in dem Tempo arbeitet, in dem Ihr Geschäft vorankommt.