
In der Linie zur Herstellung von Isolierglas spielen Zeit und Temperatur keine Rolle. Wenn das Dichtmittel nicht über die gesamte Länge der Fuge verteilt wird, führt das zu vorzeitigem Trüben des Glases, zum Verlust der Haftung sowie zu weiteren Problemen, die viel Geld kosten können. Herkömmliche Öfen und feste Strahlpanelen neigen dazu, den Rahmen zu überhitzten, Energie zu verschwenden – und trotzdem bleiben die Ecken unvollständig ausgehärtet. Ein tragbarer Heizer für Dichtmittel sorgt dafür, dass die Kontrolle direkt dort stattfindet, wo sie hingehört – nämlich am Pressetisch, in den Händen des Bedieters.
Was wir technisch umgesetzt haben: Wir haben Kurzwellen-Quarzkristalle verwendet, da diese die Wärme direkt auf das Dichtmittel abgeben, anstatt auf die Luft darumherum. Dadurch wird eine schnelle Erreichung der gewünschten Temperatur möglich, mit präziser Kontrolle. Die Leistung liegt bei 1,2–1,8 kW bei 230 V. Der kompakte Rahmen passt zwischen die Glasbearbeitungsstationen. Das rechteckige Wärmemuster ist auf die Fuge ausgerichtet, sodass der Metallabstandshalter sowie die Dichtungen nicht unnötigerweise überhitzt werden. Die Temperatur kann über einen einfachen Controller eingestellt werden – innerhalb von weniger als 60 Sekunden ist die gewünschte Temperatur erreicht. Der Gehäuse ist robust genug für den Einsatz in der Werkstatt, und die Kabelverlegung sorgt dafür, dass die Anlage nicht durch bewegliche Teile beeinträchtigt wird.
Warum es in der Linie funktioniert: Es wird eine gleichmäßige Aushärtung über die gesamte Fuge erreicht, wodurch Fehler durch ungleiche Haftung oder thermische Belastungen am Glasrand vermieden werden. Die schnelle Erwärmung verkürzt die Bearbeitungszeit und ermöglicht eine höhere Produktivität – ohne zusätzliche Öfen. Der Energieverbrauch sinkt, da nur das Zielobjekt erhitzt wird, nicht der ganze Rahmen. In der Praxis bedeutet das geringere kWh pro Glasfertigteil, weniger verschwendete Glasplatten sowie weniger Stillstandzeiten für Nachbearbeitungen. Die Wartung ist einfach – der Lampenersatz ist schnell erledigt, und der Solid-State-Controller hat keine beweglichen Teile.
Die praktischen Aspekte, die wichtig sind: Es handelt sich dabei um ein Gerät, das direkt in der Produktionslinie eingesetzt werden kann. Es ersetzt jedoch keinen vollwertigen Ofen, wenn dies laut Spezifikationen erforderlich ist. Es ist wichtig, genügend Abstand zum Glas zu halten sowie die Positionierung genau zu kontrollieren – nutzen Sie daher die mitgelieferten Hilfsmittel, um das Strahlungsbündel richtig auszurichten. Stellen Sie außerdem die Spannung und den Anschluss an Ihre Anlage entsprechend ein und überprüfen Sie den Abstand zum Dichtmittel, damit der Abstandshalter nicht überhitzt wird. Wenn alles richtig eingestellt ist, kann die Qualität stabil gehalten werden, der Energieverbrauch reduziert werden – und die Anzahl der Wartungsarbeiten verringert sich.