
Hören Sie auf, Heizgeräte nur auf Grundlage der Spezifikationen zu kaufen!
Die Wahrheit ist: Wenn man ein Infrarotheizgerät kauft, nur weil die Leistung oder Spannung übereinstimmt mit denen des alten Geräts, dann ist das im Grunde genommen wie das Werfen eines Münzes – man hat keine Ahnung, ob es funktionieren wird.
Wir sehen das ständig: Ein Kunde bestellt eine 230-Volt-Kurzwellenlampe – weil es so im Handbuch steht. Er steckt sie ein, schaltet sie ein – doch das Gerät funktioniert trotzdem nicht. Das ist frustrierend. Doch meistens liegt das Problem nicht an der Lampe selbst. Das eigentliche Problem ist die sogenannte „thermische Lücke“ – dieser unsichtbare Abstand zwischen dem Heizgerät und dem Material, das eigentlich erhitzt werden soll.
Wie diese Heizgeräte tatsächlich funktionieren
Diese Heizgeräte nutzen Wolframfäden innerhalb von Quarzkörpern. Sobald Strom durch sie fließt, werden sie innerhalb von Millisekunden heiß. Das ist wirklich extrem schnell. Dadurch kann man die Hitze sofort erhöhen oder senken – ohne die lästigen Verzögerungen, die bei herkömmlichen Widerstandsheizern auftreten.
Doch es gibt einen Haken: Die enorme Hitzeenergie kann dazu führen, dass an bestimmten Stellen zu hohe Temperaturen entstehen. Wenn der Reflektor beschädigt ist oder die Befestigungsbrücken um nur zwei Millimeter falsch montiert sind, dann haben Sie Probleme. Dann entstehen Hotspots, die das Material verbrennen können, während andere Bereiche weiterhin kalt bleiben.
Es geht nicht nur um die Anschlüsse
Egal, ob Sie R7- oder SK15-Anschlüsse verwenden – die Hardware ist lediglich das „Lieferfahrzeug“. Was wirklich wichtig ist, ist die spektrale Ausstrahlung des Geräts.
Stellen Sie sich das so vor: Ein klarer Quarzkörper lässt Kurzwellenstrahlung ungehindert durchdringen. Das ist perfekt, wenn man nur die Oberfläche erwärmen möchte. Doch wenn die Wärme tief in das Material eindringen soll, braucht man einen beschichteten Quarzkörper, der die Energie in Mittelwellen umwandelt.
Wählt man die falsche Beschichtung, zahlt man im Grunde dafür, die Luft in der Fabrik zu erhitzen – anstatt das Produkt selbst.
Warum wir persönlich vorbeikommen
Wir sind nicht daran interessiert, Ihnen einfach nur ein Paket zu schicken und darauf zu hoffen, dass alles klappt. So wird schließlich keine qualitativ gute Arbeit geleistet.
Stattdessen schicken wir Ingenieure direkt zu Ihnen, damit sie die thermischen Bedingungen in Ihrem Betrieb analysieren können. Wir wollen die tatsächlichen Spannungsabfälle messen sowie die genaue Entfernung zwischen der Lampe und dem Werkstück ermitteln.
Denn seien wir ehrlich: Eine 2000-Watt-Lampe ist nutzlos, wenn die Kühlgitter die Wärme bereits bevor sie das Ziel erreicht, wegblasen. Zuerst analysieren wir die Umgebung – danach wählen wir die richtige Lampe aus. So können Sie vermeiden, teure Lampen wegen einer falschen Brennweite oder schlechter Belüftung zu verschwenden.